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Energiekosten im Sommer

Zwar gehen die meisten Menschen davon aus, dass sie im Sommer aufgrund der Wärme weniger Energiekosten haben als im Winter, doch das ist oft ein Trugschluss. Denn die Mittel, die zur Beseitigung der Hitze eingesetzt werden, ziehen genauso viel Energie wie die zur Erwärmung im Winter.

Das Auto als Energieverbraucher

Sowohl in der warmen, als auch in der kalten Jahreszeit benötigt das Auto mehr Benzin, um die gewünschte Temperatur zu erzeugen. Eine Klimaanlage erhöht den Ausstoß von CO2 um sieben Gramm pro gefahrenem Kilometer. Um im Sommer einen Großteil des Mehrverbrauchs zu vermeiden, sollte man, bevor man losfährt, alle Türen öffnen, um das aufgeheizte Auto ein wenig abzukühlen. Danach schließt man die Fenster und stellt das Gebläse auf die höchste Stufe mit Umluftfunktion. Nach einigen Minuten, wenn die zu kühlende Luftmasse begrenzt wurde, kann man auf Frischluftzufuhr wechseln.

Schaltet man die Klimaanlage zu spät aus, nämlich erst dann, wenn man das Auto verlässt, besteht die Gefahr, dass sich in dem Gebläse durch die angesammelte Feuchtigkeit Pilz und Schimmel bildet. Vorbeugen kann man dieser nicht nur unangenehmen, sondern auch gefährlichen Entwicklung, indem man einige Minuten vor Ausschalten des Autos die Kühlfunktion ausschaltet und das Gebläse die Feuchtigkeit beseitigen kann. Ist man nicht sicher, ob sich im Gebläse des eigenen Autos schon Schimmel gebildet hat, sollte man auf jeden Fall einen Sachverständiger zu Rate ziehen.

Ebenfalls gesundheitsschädlich und stark verbrauchsfördernd kann es werden, wenn man im Auto einen extremen Temperaturunterschied zur Außentemperatur aufbaut; es im Sommer also im Auto viel kälter ist als das Thermometer draußen anzeigt. Genauso hält es sich im Winter. Optimal ist die Innentemperatur, wenn der Unterschied bei maximal sechs Grad liegt. Wohlfühlen tun wir uns meist bei 21 bis 23 Grad.

Das Kältemittel, das im Kühlkreislauf des Autos sitzt, hat einen normalen jährlichen Verlust von etwa acht Prozent. Um zu verhindern, dass dieser zunimmt, sollte die Klimaanlage jeden Monat mindestens eine Viertelstunde laufen. Ansonsten wird das Kältemittel nicht bewegt und die Leitungen werden spröde und trocken, was einen Verlust fördert.

Generell sollte man darauf achten, dass man es mit der gewünschten Temperatur nicht übertreibt, ob im Auto oder in der Wohnung. Was besonders viel Energie braucht ist das spontane Einschalten der Heizung. Besser ist es, konstant eine Temperatur zu halten, anstatt die Heizung komplett aus- und bei Bedarf wieder auf höchste Stufe einzuschalten.

Mit diesen Tricks kommt man noch ein wenig energiesparender durch den Sommer.

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