Glühbirne vs. Energiesparlampe
Obwohl im Allgemeinen bekannt ist, dass die handelsübliche Glühbirne wesentlich mehr Strom verbraucht als eine Energiesparlampe, greifen immer noch viel zu viele Menschen auf den kleinen Stromfresser zurück. Der Grund dafür liegt ganz klar in der Anschaffung: Aktuell kosten Energiesparlampen ungefähr achtmal mehr als eine gewöhnliche Glühbirne. Dafür wandeln sie aber auch fünfmal mehr Strom in Licht um und sind zehnmal länger haltbar.
Wer tatsächlich seine Stromkosten reduzieren möchte, muss langfristig einfach auf die verschwenderische Glühbirne verzichten. Auch wenn der Kaufpreis niedriger ist, verbrauchen Energiesparlampen lediglich ein Fünftel des Stromes einer herkömmlichen Glühlampe. Um den Unterschied noch einmal genauer aufzulisten, kann man eine simple Gleichung erstellen.
Die (offene) Rechnung
Eine 100-Watt-Glühlampe kostet etwa 1 Euro und liefert durchschnittlich für 1.000 Stunden Licht. In dieser Zeit verbraucht die Birne 100 kWh Strom – bei einem Strompreis von 22 Cent pro Kilowattstunde liegen die Kosten bei 22 Euro. Addiert man die Anschaffungskosten plus die Stromkosten, liegt man bei 23 Euro.
Eine 20-Watt-Energiesparlampe kostet etwa 8 Euro, verbraucht für 1.000 Stunden Licht jedoch nur 20 kWh Strom. Bei einem Strompreis von 22 Cent pro Kilowattstunde liegen die Kosten bei nur 4,40 Euro. Zusammen mit dem Anschaffungspreis von 8 Euro beläuft sich die Gesamtrechnung auf 12.40 Euro – das sind 10,60 Euro Unterschied!!
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Energiesparlampe immer noch weitere 9.000 Stunden Licht liefert, ist der Kostenvorteil eindeutig erkennbar. Wer langfristig sparen und seine Stromkosten senken möchte, sollte früher oder später alle normalen Glühbirnen gegen die etwas teuren, aber dennoch effektiveren Energiesparlampen austauschen!
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